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Berlin. Der Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum (VBLR) hat eine bundesweite Umfrage unter Bildungseinrichtungen durchgeführt, bei der es um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit in den Einrichtungen ging. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Ein besonderes Interesse der Erhebung galt der Frage, welche Veränderungen sich in den Bildungshäusern, die jeweils auch Unterkunft und Verpflegung anbieten, bezüglich der Lebensmittelverluste gezeigt haben. Der VBLR verantwortet seit vier Jahren ein bundesweites Projekt gegen Lebensmittelverschwendung unter der Überschrift „Mittel zum Leben“, das durch die Deutsche Bundesumweltstiftung finanziell und fachlich unterstützt wird.

Weiterlesen: Lebensmittelverluste in Bildungseinrichtungen: Veränderungen durch und nach Corona?

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Mit ihrem Projekt „Oskar aus der Mülltonne“ gehören Jakob Prior und Tim Zierholz aus der Klasse 7A der Domschule Osnabrück zu den Gewinnern ihrer Altersklasse. Sie haben beim Wettbewerb „Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen“ des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) niedersachsenweit den ersten Platz belegt!

Weiterlesen: Projekt „Oskar aus der Mülltonne“ der Domschule Osnabrück

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Der Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum (VBLR) ruft dazu auf, Kanditatinnen und Kandidaten für den Bundestag zu fragen, was sie gegen Lebensmittelverschwendung tun wollen. Hintergrund ist die Vorgabe, dass Lebensmittelverluste bis zum Jahr 2030 halbiert werden müssen. Hier engagiert sich die VBLR bereits mit einem bundesweiten Projekt „Mittel zum Leben“, in dem Bildungsangebote entwickelt und die sukzessive Vermeidung von Lebensmittelverlusten in der Gemeinschaftsverpflegung angestrebt werden.

Weiterlesen: Aktion: Wir fragen Kandidierende für den Bundestag!

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Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?
Wie können regionale Strukturen in der Lebensmittelversorgung gestärkt werden?
Der Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum (VBLR) hat dazu aufgerufen, Bundestagsabgeordnete und Kandidierende aus dem eigenen Wahlkreis zu fragen, was sie gegen Lebensmittelverschwendung und für regionale Strukturen in der Lebensmittelversorgung tun wollen.
Hintergrund ist die Vorgabe, dass Lebensmittelverluste bis zum Jahr 2030 halbiert werden müssen. Hier engagiert sich die VBLR bereits mit einem bundesweiten Projekt „Mittel zum Leben“, in dem Bildungsangebote entwickelt und die sukzessive Vermeidung von Lebensmittelverlusten in der Gemeinschaftsverpflegung angestrebt werden.
Ein herzlicher Dank gilt den Unterstützer*innen der Aktion und den Politiker*innen, die auf die Fragen eine Rückmeldung gegeben haben.
An dieser Stelle geben wir eine Übersicht, welche Statements zu den Fragen gegeben wurden.

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Würden die Landwirte die Gelder bekommen, die weggeworfene Lebensmittel wert sind, hätten wir alle Probleme gelöst, so Robert Habeck, Vorsitzender von Bündnis90/Die Grünen im Gespräch mit dem Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum. Im Wert von 20 Milliarden Euro würden bei uns jährlich Lebensmittel vernichtet.

Alle könnten sich darauf einigen, dass man keine Tiere mästet, um sie später – in übertragenem Sinne – wegzuwerfen. Es müsste eine Allianz gebildet werden, die wirklich etwas bewegt. Bildungsarbeit könne dabei unterstützen und eine solche Bewegung anstoßen.

Weiterlesen: Robert Habeck im Gespräch über Lebensmittelverschwendung und Bildung